Angetrieben durch künstliche Intelligenz verändert BIM 2.0 die Art und Weise, wie Gebäudeinformationen erstellt und verwaltet werden – durch die Automatisierung von Entwürfen, die Integration dynamischer Daten und die Optimierung von Prozessen in Echtzeit. Diese Entwicklung treibt den AECO-Sektor zu einem intelligenteren und anpassungsfähigeren Management voran.
Die Entwicklung hin zu Building Information Modelling (BIM) 2.0 markiert einen Wendepunkt im Architektur-, Ingenieur-, Bau– und Betriebssektor (AECO), in dem künstliche Intelligenz (KI) nicht mehr nur ein Hilfsmittel ist, sondern zum zentralen Treiber der Gebäudeplanung und -verwaltung wird.
Diese Transformation ist nicht nur ein Software-Upgrade, sondern eine tiefgreifende Neugestaltung des Bauprozesses – von der Projektkonzeption bis zum Echtzeitbetrieb. Die bedeutendste Veränderung liegt in der Änderung des Ansatzes: Wir bewegen uns von der manuellen Modellierung zur automatisierten Optimierung. BIM 2.0 nutzt generative Algorithmen, um innerhalb weniger Stunden Tausende von Entwurfsalternativen zu untersuchen, wobei strukturelle Effizienz, Energieverbrauch, Kosten und Vorschriften berücksichtigt werden. Darüber hinaus verwandelt die Integration dynamischer Daten (IoT-Sensoren, Lieferanten, Wetter) Modelle in lebende Systeme, die sich kontinuierlich aktualisieren und lernen.

