by igor.vovko | Oct 21, 2025 | News DE
Ziele der Forschung, Forschungsorganisation und Forscher
Das Europäische SALTO-Digitalressourcenzentrum untersucht im Rahmen der Programme Erasmus+ und Europäisches Solidaritätskorps, wie Erasmus+-Projekte zur digitalen Transformation in Organisationen beigetragen haben.
Die praktische Durchführung der Forschung und die Datenanalyse wurden im Rahmen einer Ausschreibung an Demos Helsinki vergeben, eine gemeinnützige Organisation mit Forschungskompetenz und Vertrautheit mit den Programmen.
Die verantwortliche Forscherin ist Julia Jousilahti (Demos Helsinki). Kontakt: Julia.Jousilahti(@)demoshelsinki.fi
Ziel der Forschung ist es, evidenzbasierte Erkenntnisse über die Auswirkungen der Priorität „Digitale Transformation“ in Erasmus+- und Europäischen Solidaritätskorps-Projekten zu gewinnen und Informationen für die Politikgestaltung und Programmentwicklung im Zusammenhang mit diesen Programmen bereitzustellen.
Die Forschung wird in den Jahren 2025–2026 durchgeführt. Die Forschung ist sektorübergreifend und umfasst die Leitaktion 1 (Mobilität von Einzelpersonen), die Leitaktion 2 (Zusammenarbeit zwischen Organisationen und Einrichtungen) und die Leitaktion 3 (Unterstützung der Politikentwicklung und Zusammenarbeit) von Erasmus+ sowie Projekte des Europäischen Solidaritätskorps (ESC).
Die Teilnahme ist freiwillig
Die Teilnahme an dieser Studie ist vollkommen freiwillig. Die Teilnehmer haben das Recht, die Teilnahme jederzeit ohne Angabe von Gründen und ohne negative Folgen abzulehnen oder sich aus der Studie zurückzuziehen.
Die Teilnahme an der Studie unterstützt die Entwicklung der Programme Erasmus+ und ESC sowie die Verbesserung der Politik im Bereich der digitalen Transformation.
Datenerhebung und -verarbeitung
Die Studie umfasst eine Online-Umfrage für Erasmus+- und ESC-begünstigte Organisationen in den teilnehmenden Ländern. Darüber hinaus werden Online-Interviews durchgeführt, um tiefere Einblicke in rund 50 Projekte zu gewinnen. Die Teilnahme ist freiwillig. Die Datenerhebung konzentriert sich auf abgeschlossene Erasmus+- und ESC-Projekte der aktuellen Programmperiode. Die Online-Umfragen und Interviews konzentrieren sich auf die digitale Transformation in den teilnehmenden Organisationen.
Die Online-Umfrage wird von September bis November 2025 durchgeführt. Die Interviewtermine werden mit den Freiwilligen vereinbart und die Interviews werden bis Februar 2026 durchgeführt. Darüber hinaus werden die öffentlich zugänglichen Datenbanken zu Erasmus+- und ESC-Projekten sowie andere öffentliche europäische und nationale Politikdokumente für die Kontextanalyse herangezogen.
Einzelne Befragte oder Organisationen können aus den Forschungsergebnissen nicht identifiziert werden.
Die Umfrage erfasst keine personenbezogenen Daten, die einzelne Befragte in der Forschungsanalyse identifizieren könnten. Alle Kontaktdaten, die die Teilnehmer freiwillig zum Zweck der Vereinbarung eines Interviews angeben, werden ausschließlich zu diesem Zweck verwendet und nicht in die Datenanalyse einbezogen. Zu keinem Zeitpunkt werden Kontaktdaten an Dritte weitergegeben.
Datenschutz
Die Studie wird in Übereinstimmung mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und den Richtlinien des finnischen Nationalen Ausschusses für Forschungsintegrität (TENK) sowie dem Europäischen Verhaltenskodex für Forschungsintegrität der ALLEA durchgeführt.
Es werden nur Daten erhoben, die für die Studie erforderlich sind. Alle Daten werden sicher gespeichert und geschützt. Die Ergebnisse werden so dargestellt, dass eine Identifizierung einzelner Personen ausgeschlossen ist. Antworten zu Erasmus+- und Europäischen Solidaritätskorps-Projekten werden so verarbeitet und dargestellt, dass einzelne Projekte nicht identifiziert werden können.
Verwendung personenbezogener Daten: Die Kontaktdaten, die die Teilnehmer freiwillig für die Vereinbarung eines Interviews angeben können, werden ausschließlich zu diesem Zweck verwendet und nicht im Rahmen der Datenanalyse genutzt. Zu keinem Zeitpunkt werden Kontaktdaten an Dritte weitergegeben.
Einzelne Befragte oder Organisationen können anhand der Forschungsergebnisse nicht identifiziert werden.
Weitere Einzelheiten finden Sie in der unten stehenden Datenschutzerklärung.
Kontakte
SALTO Digital Resource Centre (saltodigital(@)oph.fi)
Untersuchung zu den Auswirkungen der Priorität „Digitale Transformation” in Erasmus+- und Europäischen Solidaritätskorps-Projekten | Finnische Nationale Bildungsagentur Geben Sie uns Ihr Feedback zum Projekt ERASMUS+ KA2: Erasmus+ | Digitale Transformation: Umfrage Powered by Webropol
by igor.vovko | Oct 21, 2025 | News DE
Building Information Modelling (BIM) prägt zunehmend die Art und Weise, wie Behörden in ganz Europa Bauprojekte planen, beschaffen und durchführen. Um zu untersuchen, wie dieser digitale Ansatz das öffentliche Beschaffungswesen verändert, veranstaltet die Europäische Kommission am Donnerstag, den 6. November 2025, von 11:00 bis 12:00 Uhr MEZ (nur online) das Webinar „BIM im öffentlichen Beschaffungswesen – Erkenntnisse aus Umfrageergebnissen und internationalen Erfahrungen”.
Die Veranstaltung bringt Experten, politische Entscheidungsträger und Praktiker zusammen, um zu diskutieren, wie BIM zu mehr Effizienz, Transparenz und Innovation im öffentlichen Sektor beitragen kann. Die Teilnehmer erhalten wertvolle Einblicke aus der aktuellen europäischen Umfrage zu BIM im Beschaffungswesen sowie aus internationalen Erfahrungen, die zeigen, wie digitale Tools erfolgreich in öffentliche Projekte integriert werden.
Die Sitzung wird mit einer Begrüßung durch Samira Boussetta, Senior Expertin für öffentliches Beschaffungswesen bei der Europäischen Kommission, eröffnet, die auch die Diskussion moderieren wird.
Zu den wichtigsten Punkten der Tagesordnung gehören:
- Präsentation der Umfrageergebnisse zu BIM im öffentlichen Beschaffungswesen durch Aida Joaquin Acosta, Kabinettschefin des Vizeministers im Ministerium für Verkehr und nachhaltige Mobilität und Leiterin der BIM Community of Practice.
- Fallstudie aus Polen, in der Erfahrungen und Chancen bei der Umsetzung von BIM in öffentlichen Projekten vorgestellt werden (Referent wird noch bekannt gegeben).
- Interaktive Frage-und-Antwort-Runde, in der die Teilnehmer Erfahrungen austauschen, Fragen stellen und über die zukünftige Ausrichtung des digitalen Bauwesens in Europa diskutieren können.
Dieses Webinar bietet eine Plattform für Beamte im öffentlichen Beschaffungswesen, politische Entscheidungsträger, Projektmanager, Ingenieure und BIM-Fachleute, um von Best Practices zu lernen und zur laufenden Diskussion über die digitale Transformation im öffentlichen Sektor beizutragen. Erfahren Sie hier mehr über die Veranstaltung: https://public-buyers-community.ec.europa.eu/communities/bim-and-public-procurement/events/webinar-bim-public-procurement-lessons-survey-results
by igor.vovko | Sep 4, 2025 | News DE
Angetrieben durch künstliche Intelligenz verändert BIM 2.0 die Art und Weise, wie Gebäudeinformationen erstellt und verwaltet werden – durch die Automatisierung von Entwürfen, die Integration dynamischer Daten und die Optimierung von Prozessen in Echtzeit. Diese Entwicklung treibt den AECO-Sektor zu einem intelligenteren und anpassungsfähigeren Management voran.
Die Entwicklung hin zu Building Information Modelling (BIM) 2.0 markiert einen Wendepunkt im Architektur-, Ingenieur-, Bau– und Betriebssektor (AECO), in dem künstliche Intelligenz (KI) nicht mehr nur ein Hilfsmittel ist, sondern zum zentralen Treiber der Gebäudeplanung und -verwaltung wird.
Diese Transformation ist nicht nur ein Software-Upgrade, sondern eine tiefgreifende Neugestaltung des Bauprozesses – von der Projektkonzeption bis zum Echtzeitbetrieb. Die bedeutendste Veränderung liegt in der Änderung des Ansatzes: Wir bewegen uns von der manuellen Modellierung zur automatisierten Optimierung. BIM 2.0 nutzt generative Algorithmen, um innerhalb weniger Stunden Tausende von Entwurfsalternativen zu untersuchen, wobei strukturelle Effizienz, Energieverbrauch, Kosten und Vorschriften berücksichtigt werden. Darüber hinaus verwandelt die Integration dynamischer Daten (IoT-Sensoren, Lieferanten, Wetter) Modelle in lebende Systeme, die sich kontinuierlich aktualisieren und lernen.
by igor.vovko | Aug 4, 2025 | News DE
Während die Europäische Kommission der Verabschiedung des EU-Gesetzes zur Kreislaufwirtschaft 2026 näher rückt (beachten Sie, dass Sie der Europäischen Kommission ab dem 1. August 2025 Ihr Experten-Feedback zum Gesetz zur Kreislaufwirtschaft geben können), entwickelt sich das regulatorische Umfeld für Bau- und Abbruchabfälle (CDW) rasch weiter.
Im Mittelpunkt dieses Wandels stehen die Wiederverwendung von Materialien, transparente Datenflüsse und die digitale Rückverfolgbarkeit – alles Themen, die durch das BIM4D-Projekt umfassend unterstützt werden.
🧱 Was ändert sich in der EU-Politik?
Das kommende Gesetz zur Kreislaufwirtschaft wird einen verbindlichen Rechtsrahmen bilden:
- einen Mindestgehalt an recycelten Materialien in Bauprodukten vorschreiben
- Ermöglichung der digitalen Abfallverfolgung und -klassifizierung über EU-Grenzen hinweg,
- die Verwendung von Sekundärrohstoffen zu fördern,
- digitale Produktpässe für die Rückverfolgbarkeit vorschreiben,
- all dies über die EU-Taxonomieverordnung mit grüner Finanzierung zu verknüpfen.
Die Gemeinsame Forschungsstelle (Joint Research Centre, JRC) hat einen Entwurf für EU-weite End-of-Waste-Kriterien für mineralische Bauabfälle veröffentlicht und damit einen wichtigen Beitrag geleistet. Dieser wichtige Meilenstein definiert, wann mineralische Bauabfälle – wie zerkleinerter Beton, Fliesen und sauberer Boden – zu einem Produkt und nicht zu Abfall werden.
👉 Diese Änderungen sollen Rechtsklarheit schaffen, die Umweltauswirkungen verringern und die Widerstandsfähigkeit der Industrie sowie die Kreislaufwirtschaft fördern.
🔗 Wo passt BIM4D hinein?
Das Projekt BIM4D soll genau diesen Wandel unterstützen:
- Ausbildung von Fachleuten für den Rückbau in der Anwendung von Building Information Modelling (BIM) für die Phase C1 (Rückbau),
- Verbesserung der digitalen Dokumentation von Materialflüssen, die für zukünftige Abfallverfolgungssysteme von entscheidender Bedeutung ist,
- Unterstützung datengestützter Bewertungen, die mit den CEN/TC 350-Normen und den Umweltkriterien der Delegierten Verordnung 2023/2486 der EU übereinstimmen,
- Förderung grüner Berufsbildungswege für EQF 4-5-Arbeitnehmer in nachhaltigen Baupraktiken.
Durch die Vorbereitung der Arbeitskräfte auf den BIM-gestützten zirkulären Rückbau trägt BIM4D dazu bei, die kommenden rechtlichen Rahmenbedingungen in die Praxis umzusetzen.
Wie geht’s weiter?
Die BIM4D-Partner sind derzeit dabei:
- Fertigstellung der BIM4D-Schulungsplattform (LEARNDASH), sept 2025!
- Entwicklung von Schulungsmaterialien für sechs thematische Module zu digitalen und grünen Kompetenzen, Sept. 2025!
- Vorbereitung nationaler Pilotversuche mit 20-30 Teilnehmern pro Land, Sept. 2025! Sept. 2025!
by igor.vovko | Jul 10, 2025 | News DE
Die Gemeinsame Forschungsstelle (GFS) der Europäischen Kommission hat kürzlich eine technische Konsultation zum Entwurf EU-weiter End-of-Waste-Kriterien für Bau- und Abbruchabfälle eingeleitet. Dieser Vorschlag, der derzeit bis zum 11. August 2025 öffentlich geprüft wird, zielt darauf ab, die Bedingungen festzulegen, unter denen Bauschutt – insbesondere mineralische Fraktionen – nicht mehr als Abfall eingestuft wird, sondern zu einem Produkt wird.
Dieser Verordnungsentwurf ist von großer Bedeutung für das Projekt BIM4D, das darauf abzielt, Fachleute aus dem Bau- und Abbruchgewerbe mit digitalen und umweltfreundlichen Kompetenzen für die Anwendung von Gebäudedatenmodellen (Building Information Modelling – BIM) in der End-of-Life-Phase (EOL) von Gebäuden auszustatten. Der Vorschlag der GFS unterstreicht die Notwendigkeit eines transparenten, überprüfbaren und qualitätsgesicherten CDW-Managements – Ziele, die sich mit BIM-Tools in einzigartiger Weise erreichen lassen.
📌 Wie BIM4D zur Erreichung der EU-Abfallvermeidungsziele beiträgt
BIM4D unterstützt den Übergang vom linearen zum zirkulären Bauen, indem es die Rückverfolgbarkeit, die Dokumentation und die Bewertung vor dem Abriss mit digitalen Mitteln verbessert. In Übereinstimmung mit den CEN/TC 350-Nachhaltigkeitsstandards und insbesondere der Phase C1 – Rückbau – verbessert die BIM4D-Methodik die Entscheidungsfindung und die Transparenz des Materialflusses in der EOL-Phase.
Zu den wichtigsten Überschneidungen zwischen BIM4D und dem GFS-Entwurf der End-of-Waste-Kriterien gehören:
- Digitale Rückverfolgbarkeit von Materialströmen – BIM-Modelle können gefährliche bzw. wiederverwendbare Materialien verfolgen, was die Einhaltung der GFS-Ausschlusslisten (z. B. Asbest, Teer) erleichtert.
- Planung im Vorfeld des Abbruchs – unterstützt durch BIM-basierte Rückbausimulationen und Inventare.
- Qualitätssicherung – BIM unterstützt eine strukturierte Dokumentation und Prüfpfade, die mit den Anforderungen des GFS-QAS und der Konformitätserklärung übereinstimmen.
- Datenintegration – durch den BIM4D-Lehrplan und die Plattform (auf der Grundlage von LEARNDASH) werden Arbeitnehmer und Berufsbildungseinrichtungen darin geschult, EOL-Daten zu erfassen und zu verwalten, die schließlich in künftige digitale CDW-Datenbanken einfließen könnten.
Diese Synergie bestätigt, dass BIM4D nicht nur eine Berufsbildungsinitiative ist, sondern auch ein digitaler Wegbereiter für eine Politik des Kreislaufbaus.
📝 Beteiligen Sie sich an der EU-Konsultation
Wir ermutigen alle Interessengruppen – Bauunternehmen, Fachleute für Gründächer, Abbruchspezialisten, Berufsbildungsanbieter und Recycler – den Entwurf der GFS zu prüfen und ihr Fachwissen zu dieser sich entwickelnden Gesetzeslandschaft beizutragen. Der Entwurf betrifft insbesondere die Verwendung von:
- Mineralische Zuschlagstoffe (z. B. Beton, Keramik, Ziegel)
- Substrate und Drainageschichten in grüner Infrastruktur
- Materialien, die für eine Neueinstufung von Produkten unter EoW in Frage kommen
📅 Abgabetermin: 11. August 2025
📧 Feedback einreichen: JRC-END-OF-WASTE@ec.europa.eu
🔗 Laden Sie den vollständigen Entwurf der Kriterien herunter: EU JRC EoW Konsultationsportal
by igor.vovko | May 15, 2025 | News DE
Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass auf dem BUILD UP-Portal, der offiziellen Plattform der Europäischen Kommission für Energieeffizienz und erneuerbare Energien in Gebäuden, eine umfassende Analyse der Einführung von Building Information Modelling (BIM) in der EU veröffentlicht wurde.
Der Bericht mit dem Titel Analysis of the Adoption of Building Information Modelling (BIM) Across the EU gibt einen detaillierten Überblick über die Umsetzung von BIM in allen 27 EU-Mitgliedstaaten. Zu den wichtigsten Ergebnissen gehören:
- Nationale Strategien und Mandate: Länder wie Dänemark (BIM ist seit 2007 verpflichtend) und Italien sind führend bei der Einführung im öffentlichen Sektor, während andere (z. B. Österreich, Griechenland) sich in einem früheren Stadium befinden.
- Bildung und Ausbildung: Hervorzuheben sind Initiativen in Finnland, Estland und anderen Ländern zur Integration von BIM in berufliche und akademische Programme.
- Normung: Betrachtet Rahmenwerke wie die finnischen COBIM-Richtlinien und den deutschen BIM-Stufenplan.
- Öffentlich-private Zusammenarbeit: Hier werden erfolgreiche Partnerschaften vorgestellt, darunter das irische Build Digital Project.
Dieser Bericht ist eine wertvolle Ressource für politische Entscheidungsträger, Branchenexperten und Ausbilder, die sich für eine schnellere Einführung von BIM und die digitale Transformation im Bauwesen einsetzen.
Den vollständigen Bericht finden Sie hier:
Englisch (PDF, 7.05 MB) https://build-up.ec.europa.eu/en/resources-and-tools/publications/analysis-adoption-bim-across-eu
BUILD UP ist die vertrauenswürdige Plattform der Europäischen Union für den Austausch von Wissen über nachhaltige Baupraktiken. Weitere Tools und Veröffentlichungen finden Sie unter buildup.eu.